Schulhündin Kimi



Ich heiße Kimi und bin eine Border Collie Hündin. Als Welpe schon habe ich viel mit Kindern zu tun gehabt und liebe es, mit Menschen zu kuscheln und zu spielen. Ich habe die Begleithundeprüfung erfolgreich abgelegt.

Hier an der Jo-Mihaly-Mittelschule Neufahrn werde ich von meiner Halterin Frau Hüttl als Schulhund eingesetzt. Bereits 2009 wurde ich mit Frau Hüttl in der Lehrprobe für Förderlehrer durch das Staatliche Schulamt Freising geprüft.

Was können „Lehrer auf vier Pfoten“ (oder Päd. Assistenzhunde) bewirken?

Grundsätzlich geht ein Schulhund regelmäßig mit in die Schule. Untersuchungen haben ergeben, dass schon die regelmäßige Anwesenheit eines Hundes im Klassenverband/ Kleingruppe (freie Interaktion) erstaunliche Veränderungen bewirkt:

  • Schüler gehen lieber zur Schule
  • dem Lehrer wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt
  • Außenseiter werden aus ihrer Isolation geholt
  • Verhaltensauffälligkeiten reduzieren sich
  • positive Sozialkontakte werden gefördert
Was ist tiergestützte Pädagogik?

Tiergestützte Pädagogik bedeutet eine Unterstützung der pädagogischen Arbeit durch ein Tier. Sie baut auf den Erfahrungen in der Tiergestützten Therapie auf. In den 60er Jahren entdeckte der amerikanische Kinderpsychotherapeut Boris M. Levinson zufällig während einer Therapiestunde die Wirkung seines Hundes, der zwischen ihm und einem Kind vermittelte und Levinson so erstmals Zugang zu diesem Kind verschaffte.

Hundgestützte Pädagogik wird der Einsatz von Hunden in pädagogischen Einrichtungen genannt.